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Hotel Lermooser

Lermoos (AT), 2022—2025


Umbau und Sanierung eines Bahnhofgebäudes
Fläche: 390qm
Leistungsphasen: 3–8
In Zusammenarbeit mit Studio Weitz
Architektur: Büro Philipp Möller


Fotografie: Simon Burko

Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025

Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025
Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025

Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025

Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025

Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025

Hotel Lermooser, Lermoos, 2022–2025

Das denkmalgeschützte historisches Bahnhofsgebäude in Lermoos, einem kleinen Ort am Fuße der Zugspitze, stand jahrzehntelang leer. Ein Münchener Paar erkannte das Potenzial des Gebäudes und bewahrte es durch den Umbau zu einem kleinen Alpenhotel vor dem Verfall. Ziel der Sanierung war es nicht nur, dem historischen Bahnhof eine neue Nutzung zu geben und ihn wiederzubeleben, sondern ihn zugleich in das Gemeindeleben zu integrieren und einen sozialen Ort zu schaffen.

Die historische Nutzung des Hauses sowie das ökologische Konzept des Hotels spiegeln sich in der Gestaltung wider und verweben behutsam das Alte mit dem Neuen. Bestehende Elemente wie die Holzfußböden und Fenster wurden erhalten und aufgearbeitet. Neue Bauteile und Materialien, wie ein gegossener Terrazzoboden im Erdgeschoss oder rautenförmige Fliesen in den Bädern, nehmen Bezug auf den vorgefundenen Bestand und ergänzen ihn. In die charakteristische Dachkonstruktion integrierte Gauben versorgen die Räume mit zusätzlichem Tageslicht. In den beiden oberen Geschossen, den ehemaligen Büros, entstanden acht unterschiedlich gestaltete Hotelzimmer mit insgesamt 26 Betten. Der frühere Wartesaal wurde in eine Gemeinschaftsküche mit Frühstücksraum für die Gäste umgewandelt. Eine vorgesetzte Außentreppe führt zu einem Kiosk mit Café und öffnet das Haus für die Bewohnern des Dorfes ebenso wie für Reisende und Passanten, die auch heute noch mit dem Zug direkt vor dem Bahnhofsgebäude ankommen oder weiterreisen.